Praxis für Psychotherapie 
Dipl.-Psych. Katharina Moke



Meine therapeutische Haltung in 7 Lebensweisheiten


"Geh du voran", sagte die Seele zum Körper, "auf mich hört er nicht." "In Ordnung", sagte der Körper zur Seele, "ich werde krank werden, dann wird er Zeit für dich haben". (Goethe):

Am Anfang jeder Behandlung stehen zumeist körperlich wahrnehmbare Symptome, die der Anlass einer Psychotherapie sind. Sie stellen eine 'Einladung' dar uns mit uns selbst zu beschäftigen.  Alle psychischen Erscheinungen finden ihren Ausdruck in unserem Körper. So sind unter anhaltendem Stress unsere Muskeln angespannt, der Körper schmerzt oder unser Herz ist evtl. aus dem Rhythmus gekommen. Unter Angst ist unser Organismus in "Alarmbereitschaft" und bspw. unser Puls sowie unsere Atmung sind beschleunigt. Unter Traurigkeit erleben wir uns vielleicht körperlich erschöpft, schwer und unkonzentriert. Unter Ärger sind wir in "Kampfbereitschaft", vielleicht "rasend vor Wut" - angespannt, unruhig und körperlich hoch-aktiviert.



"Wir können eine Sache nicht verändern, wenn wir sie nicht akzeptieren“ (Carl Gustav Jung):

Psychotherapie ist für mich mit einem sehr individuellen auf den Patienten abgestimmten Verstehens- und Veränderungsprozess verbunden. Das An-Nehmen von dem „was ist“ (wie z.B. Symptome, eine gestellte Diagnose, bestehende Arbeitsunfähigkeit, verordnete Einnahme von Medikation) stellt unseren gemeinsamen Ausgangspunkt innerhalb der Therapie dar.



"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn macht, egal wie es ausgeht" (Václav Havel):

Zu Beginn einer jeden Behandlung sind der Aufbau von Zuversicht und Hoffnung für eine Veränderung bedeutsam.



"Die Kunst eines erfüllten Lebens ist die Kunst des Lassens: Zulassen - Weglassen - Loslassen". (Ernst Ferstl):

Als Psychotherapeutin verstehe ich mich als Ihre „Wegbegleiterin“ bei der Bewältigung Ihrer psychischen ´Probleme´: ein „Weg-lassen“ von „ungünstigen Verhaltensweisen“ im Hier und Jetzt, ein „Los-lassen“ von Altem (z.B. ungünstige Gewohnheiten, Gefühle, Überzeugungen) sowie ein „Zu-lassen“ von neuem hilfreichem Verhalten. Die wesentlichste Grundlage für eine wirksame Behandlung stellt für mich dabei der Aufbau einer vertrauensvollen und wertschätzenden Therapiebeziehung dar. Diese ist die Voraussetzung für Ihre Selbst-Öffnung und Ihr Einlassen auf einen Veränderungsprozess.



„Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken“ (von Galileo Galilei):

Zur Problem-Bewältigung betrachte ihre individuellen Ressourcen als besonders bedeutsam. Alle Ressourcen zur Überwindung der bestehenden Krise liegen dabei in Ihnen und es ist unsere gemeinsame Aufgabe unter Nutzung meiner therapeutischen Kenntnisse und meiner Fähigkeiten hierzu einen Zugang zu schaffen.



„Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun“. (Jean Baptiste Moliére):

Die Entscheidung für eine Veränderung innerhalb der Behandlungszeit und der damit verbundenen Verantwortungsübernahme/ Selbst-Verantwortung liegen dabei stets in Ihren Händen als Patient. 



„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Wahl liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit“ (Victor Frankl):

Bei der Bewältigung bestehender "Probleme" kommt der Achtsamkeit auf unser Verhalten, unser Denken, unsere Gefühle sowie unseren Körper eine besondere Bedeutung zu. Das Ziel ist es anhand des Verstehens- und Veränderungsprozesses die eigene Selbst-Wirksamkeit und Widerstandsfähigkeit aufzubauen.